Bitterärgernde Auswärtspleite – SCA trotz starker Leistung mit leeren Händen
Einleitung
Der SC Alsweiler hat beim SC Wemmetsweiler eine bittere 1:2-Niederlage kassiert – und das trotz einer über weite Strecken starken und engagierten Leistung. Die Markowski-Elf zeigte über 90 Minuten eine kämpferisch und spielerisch überzeugende Vorstellung, ließ jedoch entscheidende Chancen ungenutzt und wurde letztlich von einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid aus dem Spiel gebracht. Für die „Eintracht“ ist es bereits das zweite Spiel in Folge, das man hätte gewinnen können – wenn nicht sogar müssen.
Erste Halbzeit
Der SCA startete erwartungsgemäß etwas nervös in die Partie. In den ersten Minuten fanden die Gäste noch nicht ihren Rhythmus, ließen dem Gegner dabei jedoch kaum nennenswerte Möglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich das Spiel der Eintracht spürbar.
Die erste große Chance des Spiels gehörte dem SCA: In der 13. Minute lief Tim Beckstein alleine auf den Torwart zu, scheiterte jedoch am Keeper. Eine Szene, die den weiteren Spielverlauf maßgeblich hätte beeinflussen können.
Nach und nach übernahm die Markowski-Elf die Kontrolle über das Geschehen. Das Aufbauspiel wurde sicherer, die Kombinationen flüssiger – und schließlich belohnte sich der SCA mit einem sehenswerten Führungstreffer. Über einen schön herausgespielten Angriff, initiiert von Dario Peri, weitergeführt von Elijah Spengler und Tim Beckstein, vollendete Andreas Groß zum verdienten 1:0.
Was folgte, war der bitterste Moment der ersten Halbzeit: Mit dem Pausenpfiff gelang dem SC Wemmetsweiler der Ausgleich. Nach einem langen Ball in die Tiefe köpfte der gegnerische Angreifer die Kugel über den herauseilenden Torwart ins Netz – eine unnötige Unaufmerksamkeit in der Schlussphase, die sich die Eintracht nicht hätte erlauben dürfen. Mit dem Stand von 1:1 ging es in die Halbzeitpause.
Zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit gehörte klar dem SC Alsweiler. Die Eintracht kam engagiert aus der Kabine und erspielte sich weitere hochkarätige Möglichkeiten. Tim Beckstein, Yannik Flaccus und Andreas Groß hatten allesamt sehr gute Chancen, den SCA erneut in Führung zu bringen – doch die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden.
So kam es, wie es kommen musste: In der 80. Minute erzielte Marc Hoppmann den vermeintlichen Siegtreffer für Wemmetsweiler. Dabei stand der Stürmer jedoch in einer deutlichen Abseitsposition – ein Fehler, den der Schiedsrichter, der an diesem Tag insgesamt keine gute Leistung zeigte, nicht ahndete. Die einzige Chance der Gastgeber in der zweiten Halbzeit wurde so eiskalt zum 2:1-Endstand genutzt.
Trotz des Rückstands versuchte der SCA alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, blieb aber ohne Erfolg. Die Niederlage stand am Ende auf der Anzeigetafel – spiegelt die tatsächlichen Kräfteverhältnisse jedoch nur bedingt wider.
Fazit
Die Niederlage beim SC Wemmetsweiler tut weh, denn der SC Alsweiler war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft und hat alles gegeben. Die Einstellung auf dem Platz stimmt – das hat die Markowski-Elf einmal mehr eindrucksvoll bewiesen. Doch so lange die eigenen Chancen nicht konsequent genutzt werden und man bei Standards und langen Bällen unaufmerksam bleibt, werden Spiele wie dieses nicht gewonnen.
Es ist bereits das zweite Spiel in Folge, das der SCA definitiv hätte gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Jetzt gilt es schnellstmöglich, diese Einstellung auch wieder in Punkte umzumünzen. Die Qualität ist da – das war heute abermals zu sehen.
Torschütze: Andreas Groß
