Der SC Alsweiler musste beim SV Habach eine klare 6:0 (3:0)-Auswärtsniederlage hinnehmen. Personell stark gebeutelt – zahlreiche Verletzte im Kader und dazu der kurzfristige Ausfall des Abwehrchefs – fuhr die Eintracht zum aktuellen Tabellenführer. Unter diesen Voraussetzungen erwartete die Markowski-Elf eine schwere Aufgabe.
Erste Halbzeit: Solide Gegenwehr, dann bittere Schlusssekunden
Trotz der widrigen Voraussetzungen zeigte der SCA in den ersten 30 Minuten eine ordentliche Vorstellung. Die Eintracht hielt dem Druck des Tabellenführers stand, verteidigte kompakt und erarbeitete sich dabei selbst ein bis zwei Torchancen – ein durchaus respektables Ergebnis gegen eine der stärksten Mannschaften der Liga.
Doch der spielerische und vor allem physische Qualitätsunterschied war auf Dauer nicht zu kaschieren. Innerhalb von nur fünf Minuten schlug Habach in der 37., 40. und 42. Minute dreimal zu und stellte auf 3:0. Ein brutaler Schlussspurt des Gastgebers kurz vor dem Halbzeitpfiff, der die Partie frühzeitig entschied.
Zweite Halbzeit: Starke SCA-Phase ohne Ertrag – Habach macht den Deckel drauf
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SCA eine bemerkenswerte Reaktion. Die Eintracht fand spielerisch besser ins Spiel, kombinierte ansehnlich und erarbeitete sich Möglichkeiten – doch die nötige Effizienz vor dem Tor fehlte, sodass kein Anschlusstreffer gelang.
Diese Phase nutzte Habach zur Verschnaufpause, ehe die Gastgeber erneut zuschlugen: Zwischen der 62. und 70. Minute benötigte der Tabellenführer wieder nur wenige Minuten, um dreimal zu treffen und den Endstand von 6:0 herzustellen. Die Klasse dieser Mannschaft ist unbestreitbar – Platz 1 ist absolut verdient.
Fazit: Blick nach vorne – das Lazarett lichtet sich
Die Niederlage schmerzt, ist aber gegen den Tabellenführer und unter den gegebenen Umständen einzuordnen. Positiv zu vermerken: Die Eintracht hat gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner phasenweise mithalten und spielerisch überzeugen kann. Entscheidend für die kommenden Wochen ist, dass sich das Lazarett lichtet und die Mannschaft wieder in gewohnter Besetzung antreten kann. Mit mehr Stabilität in der Abwehr und der Rückkehr der Verletzten ist die Markowski-Elf in der Lage, wieder zu punkten.

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