SV Landsweiler-Lebach II – SC Alsweiler 2:0 (1:0)
Unglückliche Niederlage in Landsweiler: SCA kämpft aufopferungsvoll, hat aber kein Glück
Einleitung
Der SC Alsweiler hat beim SV Landsweiler-Lebach II eine knappe 0:2-Niederlage hinnehmen müssen – ein Ergebnis, das dem tatsächlichen Spielverlauf nicht vollständig gerecht wird. Die Markowski-Elf lieferte über weite Strecken, insbesondere nach der witterungsbedingten Unterbrechung, eine kämpferisch aufopferungsvolle Leistung und hatte in Schlüsselmomenten das Pech auf der falschen Seite. Mit etwas mehr Fortüne wäre an diesem Nachmittag in Landsweiler durchaus etwas Zählbares drin gewesen.
Erste Halbzeit
Die Partie begann intensiv, wobei der SV Landsweiler-Lebach II leichte Feldvorteile verbuchen konnte. Die Eintracht zeigte sich defensiv jedoch gut organisiert und ließ kaum gefährliche Situationen zu – wenngleich über die Außenbahnen zu viele Flanken in den Strafraum zugelassen wurden.
Die beste Chance des ersten Durchgangs gehörte ausgerechnet dem SCA: In der 29. Minute tauchte Yannik Flaccus nach einem sehenswerten Zuspiel von Felix Loth gefährlich vor dem Tor auf, doch der Abschluss war zu unplatziert. So fiel das Gegentor ausgerechnet kurz vor dem Pausenpfiff: Nils Ziegler traf in der 45.+3. Minute zur 1:0-Führung für die Gastgeber, nachdem er über die Außen freigespielt wurde und sorgte damit für den Gegentreffer zum schlecht möglichsten Zeitpunkt.
Zweite Halbzeit
Die zweite Hälfte wurde nach einer Unterbrechung wegen eines aufziehenden Unwetters mit Verspätung angepfiffen – und die Pause schien dem SCA gutgetan zu haben. Die Markowski-Elf kam deutlich verbessert aus der Kabine, drückte jetzt selbst und erspielte sich klare Vorteile.
Den Wendepunkt hätte die 62. Minute bringen können: Andreas Groß kam nach einem guten Angriff frei zum Abschluss, doch der gegnerische Torwart reagierte stark und lenkte den Ball an die Latte. In dieser Phase war der Ausgleich greifbar nah – und hätte die Partie komplett kippen können. So aber ließ der Druck nach dem verpassten Treffer nach.
Landsweiler nutzte die zurückgewonnene Feldhoheit eiskalt aus: Nach einem Standard traf Nils Ziegler in der 78. Minute erneut und stellte auf 2:0 – die Entscheidung in einem Spiel, das zu diesem Zeitpunkt auf des Messers Schneide gestanden hatte.
Erschwerend kam hinzu, dass der Platz spätestens ab der 75. Minute durch das zunehmende Unwetter kaum noch bespielbar war. Was die Mannschaft in dieser Regenschlacht an Einsatz und Wille zeigte, verdient Respekt. Aufgegeben hat die Eintracht zu keinem Moment.
Fazit
Die 0:2-Niederlage in Landsweiler schmerzt – vor allem, weil die Leistung in der zweiten Halbzeit deutlich mehr verdient gehabt hätte. Die Riesenchance von Andreas Groß, die an der Latte landete, war der entscheidende Moment: Ein Treffer dort, und das Spiel hätte eine völlig andere Richtung nehmen können.
Gleichzeitig stimmt die kämpferische Grundhaltung der Mannschaft zuversichtlich. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen – und die kommenden Spiele bieten die Gelegenheit, die liegengebliebenen Punkte nachzuholen.

