Der SC „Eintracht“ Alsweiler bleibt auch im Auswärtsspiel beim Angstgegner SV Humes ohne Punkte. Die Gastgeber nutzten am Ende die Fehler der Eintracht eiskalt aus und gewannen verdient mit 5:2 (2:1). Trotz der deutlichen Niederlage zeigte die Mannschaft in Phasen der zweiten Halbzeit, dass sie durchaus mithalten kann – zumindest dann, wenn sie die eigenen Unsicherheiten ablegt.
*Erste Halbzeit*
Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Eintracht. Bereits nach fünf Minuten nutzte F. Uhrhan eine Nachlässigkeit in der Defensive zum frühen 1:0. Nur drei Minuten später legte T. Müller nach – die Gastgeber führten 2:0, ehe der SC Alsweiler überhaupt richtig ins Spiel gefunden hatte.
Defensiv unsortiert und mit zahlreichen individuellen Fehlern lud der SCA den SV Humes immer wieder zu Torchancen ein. Ein höherer Rückstand wäre angesichts der Vielzahl von Gelegenheiten für die Hausherren durchaus möglich gewesen. Erst ein Eckball in der 30. Minute brachte etwas Hoffnung zurück: Andreas Groß erzielte den 2:1-Anschlusstreffer. Ansonsten blieb Alsweiler in Halbzeit eins blass und offensiv harmlos, einzig nach Standards blitzte Gefahr auf.
*Zweite Halbzeit*
Nach der Pause verlor das Spiel zunächst an Tempo. Viele lange Bälle prägten das Geschehen, ehe erneut F. Uhrhan in der 60. Minute zur Stelle war und das 3:1 erzielte. Doch diesmal reagierte Alsweiler: Nur sieben Minuten später verkürzte Yannik Flaccus mit einem Traumtor auf 3:2. In dieser Phase schien die Eintracht kurzzeitig sich besser zurechtzufinden und kreierte weitere Chancen.
Doch wie so oft in den vergangenen Wochen kosteten einfache Fehler in der Defensive die Chance auf Zählbares. Anstatt den Druck aufrechtzuerhalten, öffnete der SCA Humes wieder Räume. F. Uhrhan nutzte diese in der 80. Minute zum 4:2 und setzte in der 90. Minute mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt zum 5:2.
*Fazit*
Unterm Strich steht eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner, der die Schwächen der Eintracht schonungslos ausnutzte. Im Schnitt kassiert der SCA aktuell mehr als drei Gegentore pro Spiel – ein Wert, der auch in der Bezirksliga auf Dauer nicht wettzumachen ist.
Dennoch: Wenn es gelingt, die individuelle Fehlerquote in der Defensive zu verringern, die Zweikämpfe konzentrierter zu führen und den gleichen Willen wie in der Phase nach dem 3:1 über 90 Minuten zu zeigen, ist der SCA durchaus in der Lage, die Negativserie zu stoppen.
Nächste Woche erwartet der SCA den VfB Hüttigweiler zuhause „Auf der Lehn“.

Herren 1
Torloses Remis trotz leichter Feldvorteile
SC Alsweiler verpasst Heimsieg gegen SG Thalexweiler-Aschbach Im Heimspiel gegen die SG Thalexweiler-Aschbach musste sich der SC Alsweiler am Ende mit einem torlosen Unentschieden zufriedengeben.
