SC Alsweiler unterliegt SV Merchweiler II trotz kämpferischer Vorstellung mit 1:2

Der SC Alsweiler hat am vergangenen Spieltag eine knappe Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft der SV Merchweiler hinnehmen müssen. Das Endergebnis von 1:2 spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf jedoch nur bedingt wider, denn die Markowski-Elf bot über weite Strecken eine engagierte und spielerisch ansehnliche Leistung. 
Erste Halbzeit: Alsweiler mit Vorteilen, Theobald sieht Rot 
Von Beginn an bestimmte der SCA das Geschehen auf dem Platz. Die Heimelf agierte mit hoher Intensität, dominierte das Mittelfeld und erarbeitete sich die klareren Torchancen. Die beste Gelegenheit des ersten Durchgangs hatte Andreas Groß in der 34. Minute, als er gefährlich vor dem Gästetor auftauchte, den Ball jedoch nicht im Netz unterbringen konnte. Defensiv zeigte sich die Mannschaft äußerst stabil und ließ kaum Torraumszenen der Gäste zu. Das 0:0 zur Halbzeit war leistungsgerecht – wäre da nicht der einschneidende Moment kurz vor dem Pfiff gewesen: In der 41. Minute ließ sich Steffen Theobald zu einer unnötigen Tätlichkeit hinreißen und sah die Rote Karte. Der SCA musste die zweite Hälfte damit in Unterzahl bestreiten. 
Zweite Halbzeit: Führung in Unterzahl, Kräfte schwinden 
Was die Mannschaft nach der Pause trotz der Feldüberlegenheit der Gäste leistete, verdient Anerkennung. Andreas Groß brachte den SCA mit einem sehenswerten Treffer in Führung: Per Direktabnahme traf er ins linke obere Eck – ein Tor der Extraklasse. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung absolut verdient. 
Im weiteren Spielverlauf zollte Alsweiler jedoch der körperlichen Mehrbelastung durch die Unterzahl Tribut. Die Kräfte ließen merklich nach, die Abstände wurden größer. Merchweiler nutzte die wenigen Möglichkeiten konsequent aus und traf innerhalb von nur zehn Minuten zweimal zum 1:2-Endstand. Der Anschlusstreffer blieb trotz aller Bemühungen in der Schlussphase aus. 
Fazit 
Die Niederlage schmerzt, denn der SC Alsweiler hat alles gegeben und war über lange Phasen die bessere Mannschaft. Die Rote Karte gegen Theobald war spielentscheidend – nicht nur wegen der Unterzahl, sondern weil sie die Partie grundlegend verändert hat. Gleichzeitig hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auch in schwierigen Situationen Charakter besitzt. Die kommenden Partien bieten die Gelegenheit, die Punkte zu holen, die heute liegen geblieben sind. 

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